Conclusio

Conclusio – Zusammenschluss. Ein Projekt des Lions Club Kirchdorf Ambra
Angesichts der großen Anzahl an Asylwerber/innen in unserem Lande, stellt sich verstärkt die Frage, nach den Arbeitsmöglichkeiten so vieler (junger) Menschen. Während des lang andauernden Asylverfahrens ist ihnen ein Arbeitsverhältnis (mit wenigen Ausnahmen) untersagt.

Ehrenamtliche Arbeit für Asylwerber/innen mit Zeittausch-Konto
Viele Asylwerber/innen wollen arbeiten. Sie wollen einen Teil der von Österreicher/innen geleisteten Hilfe wieder zurückgeben. Aus diesem Arbeits-Grundbedürfnis heraus, wurde in Schlierbach/OÖ der Verein Conclusio gegründet, der die erlaubte, ehrenamtliche, gemeinwohlorientierte Arbeit unter Asylwerber/innen fördert. Im Verein helfen sich Österreicher/innen und Asylwerber/innen gegenseitig bei alltäglichen Tätigkeiten. Für geleistete Arbeit erhalten Asylwerber/innen Stunden auf Ihr Zeitkonto gebucht, denn Geld dürfen sie ja nicht erhalten. Mit der angesparten Zeit können sie sich im Gegenzug wieder helfen lassen. Asylwerber/innen beanspruchen beispielsweise Fahrdienste, Begleitung bei Behördengängen, Unterstützung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, beim Deutsch-Lernen usw. Mit diesen Arbeitseinsätzen fördert dieses Projekt ein generationsübergreifendes, interkulturelles Miteinander, denn Arbeit verbindet.
Das Projekt wurde mit dem Lions Nachhaltigkeitspreis 2015 ausgezeichnet. Nach der Pilotphase in drei Gemeinden in OÖ im Jahr 2015, gibt es mit Mitte 2016 bereits über 10 Ortsgruppen. Mit Unterstützung der Lions wird nun dieses Projekt österreichweit verbreitet. Hier findest du die ausführliche Projektbeschreibung von Conclusio.

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Land zum Leben

Mit dem Projekt Land zum Leben unterstützt der Lions Distrikt 114 Mitte Familien in den Bezirken Butiama und Rorya in Tansania am Viktoriasee, die in extremer Armut leben.Sie sind direkt von der eigenen landwirtschaftlichen Produktion abhängig, die wenig Ertrag bringt. Hunger und Perspektivenlosigkeit prägen ihren Alltag.

Im Projekt „Land zum Leben“ steht Hungerbekämpfung an oberster Stelle. Wir geben den Menschen das nötige Werkzeug in die Hand, damit sie zukünftig selbst für ihr Überleben sorgen können. Umfassende Kurse in nachhaltiger Land- und Fischwirtschaft, Saatgut sowie die Schaffung von Vorratsspeichern helfen ihnen unmittelbar dabei. Weitere Projektkomponenten sind Wiederaufforstung, sauberes Wasser durch Brunnen und Regenwassertanks, Sensibilisierung für Gesundheitsthemen und sozialen Traditionen, handwerkliche Ausbildung für 50 Jugendliche sowie ein Kleinkreditfonds.

Wie gut dieses Konzept funktioniert, weiß Franz Hehenberger, Geschäftsführer und Projektmanager der NGO „Sei so frei“ in OÖ und Lionsmitglied im Lions Club Rohrbach-Böhmerwald, OÖ. Er setzt es seit 15 Jahren in Zusammenarbeit mit der tansanischen Landwirtschaftsexpertin Saria Amillen Anderson, Leiterin der Grain to Grow Foundation (GGF) vor Ort, um.

Ein Leben in Würde und frei von Hunger ist auch für 15.000 Menschen in Butiama und Rorya zum Greifen nah. Miteinander können wir dafür sorgen, dass ihr Stück Land für ein gutes Leben reicht und ihr Zuhause Heimat bleibt!

Hier findest du eine ausführliche Beschreibung von „LAND ZUM LEBEN“.

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Listen first

Das Projekt Listen first des Lions Club Graz ist ein Vorhaben von medizinischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung, denn ein funktionierendes Gehör ist die Basis für die Entwicklung der sozialen, sprachlichen, kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten. Die Folgen einer Hörminderung hingegen sind ursächlich für eine verzögerte Sprachentwicklung, Sprach- und Sprechstörungen, schwache Lernergebnisse, geringes Selbstbewusstsein etc.

Gemäß WHO-Definition ist jedes 7. Kind in der EU von einer Hörminderung betroffen. Der Löwenanteil der Hörschädigungen ist erworben. Die bei weitem häufigste Ursache für Hörminderung bei jungen Menschen ist Überbelastung durch zu hohe Schallpegel, da das Ohr nicht verschließbar ist.

Mit „Listen First“ wird einerseits gewährleistet, dass Kindern und Eltern durch Workshops an Bildungseinrichtungen die Ursachen für eine Hörschädigungen bewusst gemacht und andererseits dringend benötigte Geräte und Therapien bei bereits vorhandener Hörschädigung für Kinder bereit gestellt werden. Hörgeschädigte Kinder sollen dahingehend unterstützt werden, dass sie einen unbeeinträchtigten Zugang zu Bildung erhalten können. Durch die Aufklärung an Schulen sollen Eltern und Kinder sensibilisiert werden und Aufmerksamkeit für die Entstehung von Hörminderung geschaffen werden.

Hier findest du eine ausführliche Beschreibung von „LISTEN FIRST“.

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